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Der Weg zur "Lufthansa model-collection"
Wie Sie wahrscheinlich schon bemerkt haben, bin ich ein großer Fan von klassischen Jets der ersten und zweiten Generation - und ein großer Fan der Lufthansa. Als Schüler habe ich Mitte der 1970er Jahre in der Nähe des Frankfurter Flughafens gelebt - das hat mich geprägt, nicht nur was Flugzeuge angeht, sondern auch in Bezug auf eine Fluggesellschaft. Damals gab es ja praktisch nur eine deutsche Fluggesellschaft - und das war die Lufthansa. Nichts war für mich spannender, als zum Flughafen zu fahren, und dort die Maschinen dieser Airline in die ganze Welt starten zu sehen.
Als sich dann später immer öfter die Möglichkeit ergab, per Flugzeug zu verreisen, war Lufthansa die erste Wahl. Es war immer wieder ein Erlebnis, an Bord eines Lufthansa-Flugzeuges zu sein. Ich erinnere mich an eine englischsprachige Werbung aus den späten 1970er Jahren, in der es hieß: "They make you feel at home". Und genauso habe ich es empfunden! Fliegen mit Lufthansa war wie "zu Hause sein".
Ein Wunsch - und ein Entschluss
Neidisch war ich damals vor allem auf die Mitarbeiter von Reisebüros: Alles, was ich am Himmel sah, stand da im Modellformat in den Schaufenstern und auf den Schaltern. Einfach ein tolles Bild! Besonders erinnere ich mich an Modelle der Boeing-Typen 707 und 727. Schon als Junge stand deshalb der Entschluss fest: Irgendwann möchtest du so ein Standmodell auch mal haben! Mittlerweile habe ich mir diesen Wunsch erfüllen können - auch wenn ich relativ spät damit begonnen habe.
Um die Sammelwut etwas zu begrenzen, konzentriere ich mich bei meinen Reisebüromodellen auf Exponate, die zwischen 1955 und 1985 im Auftrag der Lufthansa hergestellt wurden. Anfangs bestellte die Lufthansa solche Standmodelle bei deutschen Metallgießereien, die mehr schlecht als recht Gussmodelle fertigten, weil sie mit den Feinheiten des Modellbaus nicht vertraut waren. Später wurden solche Aufträge dann fast komplett an Spezialisten mit Sitz in den Niederlanden und Großbritannien vergeben - wie zum Beispiel "Raise-Up", "Verkuyl" und "Westway Models".

Links: Zwei Boeing 727 - einmal im Maßstab 1:100 von "Westway Models", das kleinere Modell ist von "Verkuyl" im Maßstab 1:200.
Die Anfänge
Die Sammlung, die ich Ihnen auf diesen Seiten zeigen möchte, hat allerdings nicht mit Reisebüromodellen begonnen. Eigentlich war alles ein großer Zufall: 2002 schenkte mir eine Arbeitskollegin ein Blechflugzeug, das sie auf dem Dachboden gefunden hatte. Sie sagte, es sei ein altes Spielzeug ihres Bruders gewesen. Interessiert und dankbar nahm ich das Geschenk an. Erst einige Zeit später fand ich heraus, dass es sich bei dem Modell um die berühmte "Radiant 5600" aus dem Hause Schuco handelte.

Das erste Reisebüromodell
Nach einigen Recherchen im Internet wuchs auch wieder der Wunsch, ein Reisebüro-Modell zu besitzen. Inzwischen war ich Mitglied bei eBay geworden - das Auktionshaus wurde im Laufe der Zeit eine wesentliche Quelle für den Erwerb solcher Modelle.
Anfang 2003 war es dann soweit: Ich konnte eine Lufthansa Boeing 727 im Maßstab 1:100 ersteigern. Das Flugzeug war in der Lufthansa-Bemalung der 1960er Jahre und stand auf einem silbernen Sockel. Völlig ahnungslos hatte ich ein Reisebüro-Modell des spanischen Herstellers Mecater ergattert, das mittlerweile zu den Prunkstücken meiner Sammlung zählt.
Oben: Mein erstes Reisebüromodell - eine Boeing 727 von "Mecater" aus Spanien.
Die Homepage - Ersatz für einen Hobbyraum
Diese Homepage habe ich Ende 2008 online gestellt. Sie ist quasi Ersatz für einen fehlenden Hobbyraum, in dem ich meine Modelle ausstellen könnte. Zur Zeit lagern fast alle Flugzeuge gut verpackt im Keller, bis sich vielleicht einmal eine Möglichkeit findet, sie adäquat zu präsentieren.

Alle gezeigten Modelle befinden sich übrigens in dem Zustand, in dem ich sie erworben habe. Sie sind weder restauriert noch sonst irgendwie "behandelt" worden.
In einschlägigen Internet-Foren wird immer wieder darüber diskutiert, ob alte Modelle optisch aufgefrischt werden sollten - egal ob Reisebüroflugzeug oder Spielzeugmodell. Ich finde: Restaurieren ist tabu - es sei denn, es handelt sich um ein Unikat in einem untragbaren Zustand. Wer ein vergilbtes oder zerkratztes Modell besitzt, sollte sich daran erfreuen, ein originales Überbleibsel aus einer längst vergangenen Zeit zu haben. Oft machen kleine Macken gerade den ganzen Charme eines betagten Fliegers aus. Neuer Lack und Ersatzteile würden diesen Charme für immer zerstören.

Links: Gut, wenn die Ehefrau erlaubt, einige Modelle im Wohnzimmer auszustellen...
Modelle gesucht
Nach wie vor bin ich ständig auf der Suche nach gut erhaltenen Lufthansa-Modellen in allen Größen. Falls Sie eines zu verkaufen haben oder jemanden kennen, der ein Modell verkaufen möchte, dann lassen Sie es mich doch bitte wissen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Reisebüromodell oder um ein Blechspielzeug handelt - alles könnte in meine Sammlung passen. Auch kommt es überhaupt nicht auf den Zustand an! Wie bereits erwähnt, machen ein Kratzer oder eine Delle hier und da oft den Charme eines alten Modellflugzeugs aus.
Insbesondere bin ich auf der Suche nach folgenden alten Standmodellen:
  • Lufthansa Super Constellation in den Maßstäben 1:100 und 1:50 von "Bermel", "Raise-Up", "Modellbau Schaarschmidt" und "Verkuyl",
  • Lufthansa Convair 340 von "Modellbau Schaarschmidt" in den Maßstäben 1:100 und 1:50,
  • Lufthansa Vickers Viscount von "Modellbau Schaarschmidt" in 1:50,
  • Lufthansa Boeing 707 von "Mecater" im Maßstab 1:100,
  • "Cut away"-Reisebüromodelle mit Blick ins Innere des Flugzeugs.
Im Bereich Blechflugzeuge würden mich folgende Modelle interessieren:
  • Lufthansa Super Constellation mit Friktionsantrieb von "Tipp&Co",
  • Lufthansa Vickers Viscount "Pilot-Trainer" von "Biller",
  • Lufthansa Concorde von "GAMA",
  • Lufthansa Concorde und SST von "Daiya".
Bitte bieten Sie alles an! Sie erreichen mich unter folgender E-Mail-Adresse:
michael.saunders@lhmc.de.
Oben: Zwei Boeing 707 auf einer Vitrine im Flur. Links ein Modell von "Verkuyl", rechts von "Mecater" - beide im Maßstab 1:100.
Zwei Traumberufe - ein Traumjob
Was mein Traumberuf gewesen wäre, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht zu erklären - wobei ich fairerweise sagen muss: Eigentlich hatte ich in meiner Jugendzeit zwei Traumberufe. Zum Glück! Denn: Als klar war, dass es wegen schlechter Augen mit der Fliegerei nichts wird, war da immer noch die Faszination für den Journalismus. Und damit hat es schon während des Studiums geklappt: Inzwischen arbeite ich seit über zwanzig Jahren als Redakteur und Moderator beim Südwestrundfunk (SWR) in Stuttgart. Ein richtiger Traumjob am Mikrofon und vor der Kamera!
In die Luft gehe ich regelmäßig - einerseits als Passagier, andererseits als großer Fan des "Microsoft Flight Simulator". Seit 1984 habe ich alle Versionen des "Flusi" eifrig benutzt. Bisheriger Höhepunkt meiner Tätigkeit als virtueller Pilot waren Flüge im Home-Cockpit eines Arbeitskollegen, der sich die Kanzel einer Boeing 737-800 im Maßstab 1:1 nachgebaut hat. Ein unvergessliches Erlebnis! Und vielleicht ergibt sich ja irgendwann mal die Möglichkeit, einen echten "Full Motion Simulator" zu besuchen.

Links: Der Modellsammler als Co-Pilot im Boeing 737-800 Home-Cockpit eines Arbeitskollegen.
Viel Spaß auf meiner Homepage!
Bleibt mir noch, mich ganz herzlich für Ihren Besuch auf meinen Seiten zu bedanken. Falls Ihnen meine "Lufthansa model-collection" gefallen hat, dann schauen Sie doch mal wieder vorbei. In regelmäßigen Abständen füge ich neue und alte Modelle hinzu - Sie haben also noch längst nicht alles gesehen...
Wie heißt es immer so schön: Ich würde mich freuen, Sie bald mal wieder an Bord begrüßen zu dürfen!

Michael Saunders
Diese Seiten sind rein privater Natur und verfolgen keinen gewerblichen Zweck. Die Homepage hat nichts mit der Fluggesellschaft "Deutsche Lufthansa AG" zu tun. Der Schriftzug "Lufthansa" und das Kranich-Logo sind eingetragene Marken der "Deutschen Lufthansa AG" - beides wird hier nur verwendet, um meine Modellflugzeug-Sammlung zu zeigen.

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